„die entschlüsselung des alterns“ teil 1

Blackburn, E. & Epel, E. (2017). Die Entschlüsselung des Alterns- Der Telomer-Effekt. München: Mosaik

„DIE ENTSCHLÜSSELUNG DES ALTERNS“-  Der Telomer-Effekt von Prof. Dr. Elizabeth Blackburn & Prof. Dr. Elissa Eppel ist DIE ultimative buchempfehlung!

 

es geht dabei darum, auf unsere TELOMERgesundheit zu achten. telomere sind die schutzkappen unserer chromosomen, die durch stress, depressionen, angst und andere störungen verkürzen und uns somit altern lassen. es gilt diese schutzkappen intakt zu halten, gleich wie die plastikenden unserer schuhbänder, um ein ausfransen zu vermeiden. verkürzte telomere können durch stärkung und stoppen krankmachender tätigkeiten, nicht nur erhalten, sondern sogar wieder verlängert werden. dadurch wird die zeitspanne in fröhlicher gesundheit, welche sonst so um die 65 rasant abnimmt, was wiederum mit dieser verkürzung einhergeht, entscheidend verlängert werden.

das heißt auf das wesentliche verkürzt: das ziel ist die verlängerung der verkürzung!

  • haut vor sonneneinstrahlung schützen
  • anhaltenden toxischen stress vermeiden, wo es nur geht
  • kurze telomere erzeugen ein schwaches immunsystem und machen anfällig für entzündungen aller art
  • stress kann nicht immer vermieden werden. die sichtweise auf stressbedingungen macht den unterschied aus. wird stress als positive herausforderung wahrgenommen, kann stressresilienz gefördert werden.
  • achtsames denken (negatives denken vermeiden, jedoch nicht unterdrücken!)
  • flowen, bei der sache sein sind wichtige werkzeuge, um sich von stressbedingungen zu befreien.
  • achtsamkeitsmeditationen, yoga, tai chi sind methoden, um dem kreislauf negativer denkmuster zu entfliehen und zu durchbrechen.
  • meditation gilt erwiesenermaßen als telomerasespiegelerhöhend!
  • achtsamkeitsbasierte kognitive therapie (MBCT) hilft nachweislich wie ein antidepressivum
  • habt mitgefühl mit euch selbst!
  • wacht gut gelaunt auf: es ist wichtig, nicht sofort ans schmerzende kreuz zu denken, sondern zunächst sich einmal zu freuen, dass man überhaupt aufgewacht ist :-).
  • optimismus trainieren
  • feindseligkeiten minimieren, grübeln vermeiden: dinge, die vorbei sind, sind definitiv vorbei!
  • gewissenhaftigkeit ist bedeutsam: gewissenhafte, organisierte menschen haben längere telomere!
  • multitasking ist kontraproduktiv.
  • ein sinnerfülltes leben, angefüllt mit als sinnvoll empfundenen tätigkeiten ist günstig.

ÜBUNG 1 für das erreichen des modus „des seins“

1. achtsamkeit:

aufrecht sitzen- augen schließen- ruhiges achtsames ein- und ausatmen- welche gedanken habe ich dabei?- was fühle ich, geistig sowie körperlich?- ich gebe allen gefühlen raum, sich zu entfalten

2. sammlung:

konzentration auf die atmung- langes ausatmen- innere ruhe finden- im atmen sein (nicht handeln)

3. bewusstseinserweiterung:

erweiterung des achtsamkeitsfeldes- bewusste freundliche wahrnehmung der haltung aller körperteile (hände, zehen, …) & der empfindungen- lösung von verspannungen- verbindung mit dem momentanen gegenwärtigen gelassenen ganzen selbst

ÜBUNG 2: zur verringerung des blutdrucks und abbau des mentalen drucks

bequemes sitzen- tiefes, langsames atmen (besonders langes ausatmen)- beim ausatmen ein gedanke an ein beruhigendes wort oder bild- kein problem, wenn die gedanken abschweifen, zurückkehr zu wort oder bild- hände auf das herz legen- mit lauten (ahhhs, ohhhhs…) begleitetes ausatmen- belastendes loslassen- begleitet durch freundliche gedanken „friede mit allen“, „ich fühle mich frei“, „mein herz ist voller liebe und güte“ etc, der fantasie sind hier sicherlich keine grenzen gesetzt- das herz erstrahlt voller liebe- vorstellung einer person (oder tier), die ganz und gar geliebt wird- sicherheit, wärme und güte umfassen das ausatmen.

übrigens, wenn ihr selbst jünger ausschaut (das auch andere, nicht nur ihr selbst so empfindet) oder menschen in eurer umgebung  jünger ausschauen als sie sind, lässt dies auf längere telomere schließen. der umkehrschluss bedeutet, dass es möglich ist, auch das aussehen positiv zu beeinflussen.

welch schöner schluss von teil 1 für eine unverbesserliche optimistin.

unter dem motto:

ES WIRD ALLES GUT im LANGEN GESUNDEN LEBEN!

freue ich mich, euch beim nächsten wochenblatt, über den zweiten TEIL des buches berichten zu können.

ich würde mich auch darüber freuen, über eure erfahrungen zu diesem thema zu lesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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