UNSER BUS

unser rosrolls in retz (heimat 1 der fleischmannschaft)

unser rosrolls in wien (heimat 2 der fleischmannschaft)

unser bus: Carabus 541 MQ, Bj. 2012, Weinsberg, Fiat 2,0 Multijet 115 PS Light

klein und handlich, so sollte unser campingbus wieder sein.

das vorher-modell war ein ford transit, mit dem wir bis vor 6 jahren auch sehr zufrieden waren. mit fortgeschrittenem alter (50plus) wollte der mann der fleischannschaft jedoch nicht mehr täglich das bett aufklappen, deshalb suchten wir ein modell, bei welchem das bett fix integriert ist.

auf kleinstem raum hat unser bus nun ein bett, ein bade-wc-zimmer, eine küche und eine essgruppe. als eines unserer kinder, der nachzüglerspross uns noch auf unsere reisen begleitete, wurde das vorgesehene „not“bett, das eigentlich mit dem umgedrehten fahrerInnensitz funktioniert auf ein „richtiges“ bett umgebaut. es wurde mit einem zur schiebetür hingerichteten klappbrett und einer extra dafür zugeschnittenen matratze erweitert.

grundriss carabus

unser bus hat auch einen tempomat, unsere knie danken es uns auf längeren strecken.

warum haben wir uns überhaupt für einen BUS entschieden?

als der weibliche teil der fleischmannschaft ein kind war, wurde gezeltet. später haben sich dann die großeltern einen wohnwagen geleistet. zunächst stand er beim dobrastausee, wo wunderschöne ferien verbracht wurden. danach kam er nach parndorf. seit damals wird der WOHNWAGEN nun mit oma-opa-pensionistencampen verbunden. dass dies gegenwärtig nicht mehr zutrifft, mittlerweile hat selbst der sohnmann einen, tut dem schubladendenken keinen abbruch.

der bus wird mit einem lifestyle, welcher hip, cool und alternativ empfunden wird, verbunden, auch wenn das fahrzeug nicht mehr im mindesten an die busse der 68-generation erinnert…

 

wir lehnen es auch ab, zuviel teppiche, ein vorzelt oder anderes unnötiges „zeug“ mitzuführen. die devise ankommen, sessel und tisch, ein bier und genießen, ist fest in unseren köpfen verankert. milde lächeln wir über wohnmobilreisende, die stunden benötigen, um auf- und abzubauen.

selbst den kauf eines „schammerls“ (schemel- fußbank) zum leichteren aus- und einsteigen haben wir bisher vermieden. jetzt erst hat die „stufe“ einzug in den bus gehalten.

im folgenden ein paar einblicke in unseren bus:

da uns die braunen kasterln und türen nicht so wahnsinnig gut gefallen, arbeiten wir mit hochtouren an der verschönerung unseres rosrolls. wir haben bereits rosen geklebt und auf der gesamten länge der kasterlreihe befinden sich ansichtskarten. das besondere an diesen karten ist, dass sich auch eine rose darauf befinden muss, sonst schafft sie es nicht in unsrer galerie!

in näherer zukunft folgt auch eine außenbehübschung mit kleberosen für autos.

wir haben das gefühl, dass der bus dadurch immer mehr zu „unserem“ wird und wir uns dadurch auch immer wohler und „daheim“ darin fühlen.

die stoffbezüge wirken auch etwas altvaterisch und auch wenn wir die 50 bereits etwas überschritten haben, wollen wir uns davon befreien. neue bezüge sind uns jedoch zu teuer. außerdem hat u.fleischmannschaft von jeher den starken drang alles mit einfachsten mitteln umzustylen.

die streifentücher, aus sehr robusten, grob gewebten baumwollstoff, ursprünglich als tischläufer vorgesehen, passen wunderbar auf die vordersitze und die sitzbank. details der befestigung in unserem designbeitrag (in arbeit).

wir haben von unserem rosendesign vor vielen jahren einfach alles angekauft, was es damals in verschiedenen farbnuancen gab. für uns passt dieser bunte rosenstoff einfach wunderbar zum campingdasein (siehe oben „hippiebuslook“). er ist nicht kitschig, wie manch andere roserlstoffe. eine anhäufung von rosenkitsch würde dann den  k. v. d. fleischmannschaft möglicherweise doch überfordern.

sessel, becher, teller, (tisch)tücher, polsterbezüge und sackerln sind rot, türkis und grün. und sogar der sonnenschirm strahlt im gleichen look.

dicke deckenvorhänge für das campen im winter wurden bereits genäht. näheres in unserem beitrag. die vorhangstangen sollen dann des weiteren auch in den wärmeren jahreszeiten verwendet werden.

bisher hatten wir eine art fliegenvorhang immer mit kluppen angebracht. das nervte, denn bei jedem zumachen der schiebetüre musste auch der vorhang weichen.

wir hoffen, dass euch unsere „einblicke“ in UNSEREN „rosrolls“ alias #50plusbus gut gefallen und verbleiben

EURE

fleischmannschaft